Ein Youtube-Video ruft dazu auf, dass man für eine Moschee in Hannover spenden soll. Genauer gesagt soll ein Gebäude in der Kornstr. 25 in der Nordstadt aufgekauft werden, um es als Gebetsräumlichkeiten für Muslime zu nutzen. Das Gebäude wird derzeit auch schon als Moschee benutzt und das Video wurde in den Räumlichkeiten gedreht. Der Aufruf kommt von Pierre Vogel, der vor Kurzem wohl einen Vortrag in der Moschee gehalten hat. 60.000 € – das ist der Restbetrag, der eingesammelt wird – sollen innerhalb von 14 Tagen zusammen kommen. Den Gesamtbetrag nennt Pierre Vogel nicht, allerdings habe ich gehört, dass sich dieser auf etwa 300.000 € beläuft ((Diese “Information” ist in keinster Weise fundiert. Bitte nicht weiterzitieren.)).
Als Grund, warum nun ausgerechnet dieser Moschee das rare Geld für gute Zwecke ((Man frage einfach mal bei den Hilfsorganisationen nach..)) zukommen soll, nennt Pierre Vogel im Video lediglich die Behauptung, dass ansonsten “evangelikale Christen” das Gebäude kaufen würden. Hier sind vier Gründe, warum man hoffen sollte, dass das Geld nicht zusammen kommen sollte und warum man selbst sein Geld nicht darin verschwenden sollte.
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Der Dokumentarfilm “Das Herz von Jenin” wird ab heute und bis zum Dienstag, den 12.5. jeweils abends im Kino im Künstlerhaus in Hannover vorgeführt. Der Film erzählt die Geschichte des palästinensischen Vaters Ismael Khatib, dessen Sohn Ahmed von israelischen Soldaten getötet wird. Ismael entscheidet sich dafür, die Organe seines Kindes zu spenden – und zwar an israelische Kinder. Zwei Jahre später wird er von einem Kamerateam bei seinem Besuch der Kinder begleitet, die diese Erfahrung für uns aufnehmen.
Der Film läuft noch bis zum Dienstag, den 12.5. einschließlich um 20.15.
Es ist wieder diese Zeit im Jahr gekommen. Wenn vernünftige Muslime ihren Haushalt langsam auf wenig voluminöse aber dafür zucker- und eiweißreiche Lebensmittel ändern, andere einfach nur Lebensmittel aufstocken, wenn einige sich körperlich durch vereinzelte Fastentage auf eine längere Fastenzeit vorbereiten, wieder andere sich mental durch Lektüre auf die Fragerei vorbereiten, wenn der Prediger den willigen Zuhörern einbläut, sie müssten jetzt wieder mehr beten, wenn Wochenenden für Einladungen bei Freunden und Familie verplant werden, wenn Essenspläne in Moscheen gemacht werden, dann weiß man: Im Hijri-Jahr befindet man sich im Monat Sha’aban und der Ramadan steht kurz bevor.
Dazu gehört die Anschaffung “fremder Imam”!
Während die vom Seebeben im indischen Ozean betroffenen Menschen noch ihre Toten bergen, müssten ihre Regierungen bereits Rückfinanzierungspläne für die grosszügigen “Spenden” erstellen. Ein Vergleich mit dem Erdbeben im Iran kann Licht in die dunklen Ecken der Staatskredite bringen.
Herr Khaled Hroub spricht in seinem Beitrag auf qantara.de die “Mangelnde muslimische Unterstützung” an [1]. Dabei meint er aber eigentlich nicht die mangelnde “muslimische”, sondern eher die geringe arabische Hilfestellung! Leider gibt also der Titel nicht unbedingt den Sinngehalt des eigentlichen Textes wieder. Ich weiss nicht, wer dafür zuständig ist, aber das eine sollte man mit dem anderen nicht verwechseln.