Das Buch hat – und das unterstreicht ja genau einer der Hauptaussagen der Herausgeber – bisher zu keiner grossen Medienresonanz geführt. Eine Runde Googlen gab jedenfalls keinen einzigen Treffer bei Tageszeitungen.
Lorenz auf antropologi.info zum Buch “Islamophobie in Österreich” von John Bunzl und Farid Hafez.
derStandard.at: Viele Menschen scheinen diese Abgrenzung von den „Ausländern” ja zu brauchen, um sich selbst besser zu fühlen. Wer ständig auf die „wenig gebildeten, frauenverachtenden Türken” zeigt, stilisiert sich selbst zum hochgebildeten, emanzipierten Deutschen.
Terkessidis: Dieser Sexismusdiskurs ist interessant: Deutschland ist ja, wie auch Österreich, auf jeder EU-Statistik auf den hinteren Plätzen, was Gleichbehandlung von Mann und Frau angeht. Dass man ausgerechnet hier ununterbrochen die muslimische Frau befreien will, ist absurd. In meinem Sportverein steht ein Sechzigjähriger vor mir und macht sich Sorgen über die Gleichberechtigung der türkischen Frau. Da fragt man sich: Hat er sich jemals Sorgen um die Gleichberechtigung seiner Ehefrau gemacht?
“Die gehen nicht mehr weg, die gehören zu uns”
Aly El Ghoubashy ist war Islamlehrer in Österreich. Er veröffentlichte am 24. Februar in der Offline-Variante der österreichischen Zeitung “der Standard” einen Artikel unter der Überschrift “Lernen für das Leben in der Isolation”, in dem er den islamischen Religionsunterricht in Österreich und die dafür verantwortliche Organisation – der “islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich” – kritisiert. Am selben Tag wird ihm von Letzterer der Lehrauftrag entzogen!
Liebe Glaubensgemeinschaft in Österreich, lieber Anas Shakfeh,