Johannes Gerloff veröffentlichte auf der evangelikalen proisraelischen Webseite “israelnetz” einen Artikel unter der Überschrift “Das Ende der Ruhe vor dem Sturm?”, in dem er trotz anhaltender palästinensischer Opfer des israelischen Militärs und israelischer “Siedler” von Ruhe spricht. Nur als vier israelische Siedler von einem Palästinenser zu Beginn der in den USA begonnenen Verhandlungen ermordet wurden, wäre diese Ruhe gebrochen worden. Dieses Ignorieren palästinensischer Opfer ist eine alte Tradition proisraelischer Kommentatoren. Für sie zählen palästinensische Tote nicht wirklich als menschliche Opfer – oder ein Grund am Zustand etwas zu ändern!
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Die beiden Menschenrechtsorganisationen die palästinensische Al-Haq und die israelische B’Tselem erhalten am 13. März gemeinsam den niederländischen Menschenrechtspreis “Geuzenpenning” der “Stiftung Geuzen-Widerstand 40-45″. Möglicherweise wird allerdings der Vertreter der Al-Haq – Shawan Jabarin – nicht anwesend sein können, weil ihm derzeit noch die Ausreise durch Israel verwehrt wird.
Lala Süsskind soll tatsächlich das menschenverachtende Zitat der Terroristin Golda Meir genutzt haben, mit der diese und die Generationen an israelischen Poltikern nach ihr das Abschlachten von Palästinensern gerechtfertigt haben:
„We can forgive the Arabs for killing our children. We cannot forgive them to force us to kill their children. We will only have peace with the Arabs when they love their children more than they hate us.”
Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten.
Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten.
Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.
Eine Unverschämtheit ist es, den Opfern des Angriffs die Schuld daran zu geben. Sich selbst von jeglicher Verantwortung freizusprechen, indem man – einem Vergewaltiger ähnlich – sagt, dass das Opfer einem gezwungen hätte. Die vollständige Rede von Lala Süsskind findet sich auf den Seiten der jüdischen Gemeinde zu Berlin. Auf die Rede bin ich über einen Artikel von Daniel Bax in der taz gestossen.
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Eine interessante Dokumentation zu den Aktivitäten der Menschenrechtsorganisation B’Tselem und der katastrophalen Lage der Palästinenser in Hebron war vor Kurzem im ZDF zu sehen. Das Original kann man sich hier anschauen. Oder aber direkt hier:
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