Ich hab was gegen Vorurteile und bin auch nicht der Ansicht, dass man sie durch zur Schau gestelltes Negieren bekämpfen kann. Zum Einen beweist bekanntlich die Ausnahme stets die Regel, sodass das Zurschaustellen per se kontraproduktiv ist. Zum Anderen führt solches Zurschaustellen regelmäßig zur irreführenden Unterscheidung zwischen “gutem” und “bösem” [beliebige Minderheit einfügen]. Das hilft im Endeffekt nicht weiter.
Eine Gruppe von Muslimen hat sich im aktuellen Fall dazu entschlossen, viele verschiedene Bilder von Muslimen in “muslimischer Kleidung” zu portraitieren. Das Projekt “Pictures of Muslims wearing things” ist lustig und unterhaltsam. Aber was bringt das?
Der Reporter Rob Savelberg hatte bereits letztes Jahr zur Vorstellung der neuen schwarz-gelben Regierung Merkel eine offensichtlich unangenehme Frage gestellt, die ich bereits hier dokumentiert hatte. Er hat mir heute einen Mitschnitt einer Antwort von Schäuble auf die Frage geschickt, ob er denn immer noch glaube, dass die Kohl-Regierung nicht käuflich gewesen sei.
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Ich halte Jon Stewart nicht gerade für den informiertesten Kommentator zum Nahost-Konflikt, aber er ist sicherlich ein recht offener und mutiger Mensch, wie er an diversen Kommentaren gezeigt hat. Nun hat er zwei Aktivisten eingeladen – Dr. Mustafa Barghouti und Anna Baltzer -, die sich für die Rechte von Palästinensern einsetzen. Sehr interessantes Interview, das scheinbar durch einen proisraelischen Aktivisten gestört wurde (Man hört ihn mehrmals im Hintergrund, bevor er aus dem Raum eskortiert wird). Einen Bericht aus dem Studio gibt es von Adam Horowitz, der anwesend war.
Ein interessantes Interview auf dailyshow mit William Kamkwamba, der mit 14 Jahren während eines Dürrejahres in Malawi und lediglich auf der Grundlage einiger Bilder in einem Buch eine funktionierende Windenergieanlage gebaut hat. Die Passage über google ist recht ansprechend.
Manche TV-Befragungen ((und ich habe ehrlicher weise keine Ahnung, wie es im deutschen Fernsehen ist, da ich das nicht schaue)) erwecken eher den Eindruck, als wollten die Moderatorin wissen, ob die Zuschauer ihren Ausführungen folgen konnten.
Kirsten Schaal gibt uns eine Idee, wie Burqas (gemeint sind Ganzkörperbekleidung) politisch “o.k.” sein können:
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Die verhinderten Anschläge von New York zeigen, dass die Terroristen-Abwehr funktioniert.

So schreibt Dietrich Alexander in der Welt Online und verdeutlicht das Maß an Unwissen und Nachplappern, was die Medienberichterstattung in Deutschland ausmacht. Da wird es schwer, die BILD-Zeitung und ihren Kommentator Einar Koch zu kritisieren, die mit dem Aufmacher “Die Terror-Gefahr ist real” die Apokalypse suggerieren und tatsächlich mit dem Satz schließen:
Datenschutz ist gut. Terrorabwehr ist besser!”
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We don’t torture! Jon Stewart kommentiert die Veröffentlichung der Folterwirklichkeit in US-Gefängnissen.
Ganz interessant dabei: No one is upset about the fact that America tortures, they’re just upset that they now know about it.
Jon Stewart über den nicht wirklich großen Unterschied zwischen der Irak-Strategie von Barak Obama und der Bush-Strategie.

Zwar waren seine Worte nicht viel an der Zahl und nicht schwerwiegend, wie ich es mir gewünscht hätte, aber er setzt sich doch recht stark ab von den Nachrichtensendungen und drückt eine Menschlichkeit aus, die auch der Organisation “Jewish voice for peace” aufgefallen ist und gefallen hat. Vor allem hat er der ständigen Frage “was wir denn getan hätten, wenn uns unser Nachbar ‘ständig’ beschossen hätte” beantwortet..
Einen der besseren Kommentare bezüglich des Kriegs in Georgien hat Jon Stewart abgegeben. Hier geht es vor allem um die Reaktion der US-Administration und der beiden ‘großen’ Präsidentschaftanwärter John McCain und Barack Obama:
Seit Anfang der Woche haben die beiden Talkshows “The Daily Show” und “Colbert Report” ihren Dienst wieder aufgenommen. Leider konnte ich mir die Folgen erst heute anschauen – und sie bestätigen mir weiterhin, warum wir – bei allem Unsinn, den es auch in diesen “Shows” gibt – auch in Deutschland dieses Format (mit entsprechendem Reiz) brauchen. Ich hab mir einige Videos ausgesucht, die mich besonders interessiert haben.
Die ersten zwei Videos geben das Interview Jon Stewarts mit dem früheren Pressesprechers der Bush-Administration. Das ist meines Wissens bereits das zweite Mal, dass er eingeladen war über sein Buch “What happened” zu berichten. Ich finde hier sehr schön, wie Stewart die Frage nach der Lügensbereitschaft konsequent durchzieht.
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