Posts tagged: islamophobie

Neue Artikel: 29. March 2010

author | 29. März 2010

Neue Artikel für den 29. March 2010: Custom Feed: Pro Verdummung Marschiert

Neue Artikel: 3. February 2010

author | 3. Februar 2010

Neue Artikel für den 3. February 2010: Custom Feed: French Council of the Muslim Faith calls for action against Islamophobia, Kelek: “Sie wird wieder aufflammen”, Die kleinen Freuden des Lebens, Wasserglas gestürmt, Das Känguruh, Israel wants to deport East Jerusalem resident for spending years in U.S – Haaretz, Israeli media goes after New Israel Fund: “responsible for Goldstone Report”, Israel behindert Arbeit internationaler [...]

Sichtermann und Schünemann: Muslime sind rückständig und selbst schuld, wenn sie verprügelt werden

author | 17. Dezember 2009

Innenminister Uwe Schünemann bekräftigt im Landtag: Muslime sind selbst schuld, wenn sie verprügelt werden, da sie ja auch hätten “deutscher” sein können. Wenn sie sich aber dagegen entscheiden, dann kann man ihnen nicht mehr weiterhelfen! Dem pflichtet die Autorin Barbara Sichtermann bei, stellt aber klar: es liegt nicht am Islam, sondern an den ach-so rückständigen Muslimen! Wir müssen Rückständigkeit bekämpfen. Vorschlag zur Güte: Eine Inquisition gegen die Rückständigkeit!

Urteil im Prozess des Mörders von El-Sherbini

author | 12. November 2009

Das Urteil – lebenslänglich “unter Feststellung der besonderen Schwere der Schuld” – gegen den Mörder von Marwa El-Sherbini, das gestern gefällt wurde, war nicht überraschend, sondern höchstens beruhigend. Beruhigend finde ich auch die Aussage der Richterin zum Urteil und der öffentlichen Aufmerksamkeit:

Die Vorsitzende Richterin Brigitte Wiegand betonte, die internationale öffentliche Aufmerksamkeit, die dieses Verbrechen erregt hatte, habe zwar den Ablauf des Verfahrens, nicht aber das Urteil beeinflusst: “Es wurde nicht für Moslems gesprochen, auch nicht für ägyptische Rechtsanwälte”, sagte sie. Sie spielte damit auf den Vorsitzenden der ägyptischen Anwaltskammer, Hamdi Khalifa, an, der “im Namen von mehr als einer halben Million arabischer Anwälte” die Höchststrafe gefordert hatte.

Ich bin mir derzeit nicht im Klaren, ob die Ermittlungen gegen den Polizisten auch abgeschlossen sind, der den Ehemann von El-Sherbini, Elwy Ali Okaz, angeschossen hatte.

Warum Fasten den Boden verschmutzt

author | 6. September 2009

Ich habe den langen Artikel auf der Internetseite “katholischer Nachrichten” zuende gelesen, um diese Titel-Frage beantwortet zu bekommen. Allen anderen erspare ich den Artikel:

Besonders strenggläubige Moslems weigern sich während des Fastenmonats sogar, den eigenen Speichel zu schlucken.

Das führt zu einer zusätzlichen Schwächung der Fastenden, besonders am Nachmittag. Das Ausspucken des Speichels bewirkt außerdem eine beachtliche Verschmutzung der Böden.

Dass ich in keinem mehrheitlich muslimischen Land eine solche Verschmutzung des Bodens gemerkt habe und auch in Deutschland – etwa vor Moscheen oder anderen Zentren muslimischen Lebens – keine solche Verschmutzung zu sehen ist oder zumindest keine, die an die Böden von Bushaltestellen reicht, wird wohl an mir liegen. Die Autoren wissen es bestimmt besser.

Quod Erat Demonstrandum Islamophobie

author | 20. August 2009

Das Buch hat – und das unterstreicht ja genau einer der Hauptaussagen der Herausgeber – bisher zu keiner grossen Medienresonanz geführt. Eine Runde Googlen gab jedenfalls keinen einzigen Treffer bei Tageszeitungen.

Lorenz auf antropologi.info zum Buch “Islamophobie in Österreich” von John Bunzl und Farid Hafez.

Eiken Bruhn – Pauschale Fälschung

author | 31. Juli 2009

Eiken Bruhn kommentiert in der taz Bremen eine Erklärung der Bremer Muslime zum Mord an Marwa El-Sherbini und bedient mit einer offensichtlichen Falschzitierung der Erklärung islamfeindliche Rassisten. Gleichzeitig bestätigt er Vorurteile, die viele Muslime über “die Medien” haben..

Quod Erat Demonstrandum Islamophobie

author | 22. Juli 2009

Hilal Sezgin schreibt in der taz über das “Das reine deutsche Gewissen”..

Islamophobie ist kein Privatvergnügen scheinbar überempfindlicher Muslime, kein Privileg, das sie gegenüber der Mehrheitsgesellschaft ausspielen wollen. Genauso wenig wie die anderen “Ismen”: Der Vorwurf des Antisemitismus ist nicht etwa eine hinterhältige Waffe der Juden, sondern der Hinweis darauf, dass jemand anders die Waffe auf sie gerichtet hat. Frauen machen nicht auf berufliche Benachteiligungen aufmerksam, um den Kollegen die Stimmung zu verderben, sondern weil ihnen selbst die Stimmung am Arbeitsplatz bereits verdorben ist. Natürlich kann man alles missbrauchen. [...]

Pro Hannover: Tag der Freiheit

author | 16. Juni 2009

Die rechtsextreme Gruppierung “Pro Hannover” hatte schon letztes Jahr einen “Tag der Freiheit” organisiert. Gekommen war dann keiner. Jedenfall stand auf dem Internetauftritt der Gruppe, dass nur Gruppenmitglieder anwesend waren. Auch dieses Jahr sind sie wieder am Planen und Veranstalten. Ort der Versammlung ist geheim und wird nur nach emailtechnischer Rücksprache verraten. Vielleicht melde ich mich ja einfach mal an, um zu schauen, wie sie darau reagieren.. Ich würde dann natürlich einen urdeutschen Namen wählen.. Andererseits wäre es sogar noch einfacher jemanden hinzuschicken, den ich kenne, der weder seinen Namen noch sein Aussehen verändern muss, um bei einer solchen Veranstaltung anwesend sein zu dürfen..

Nachdem die Demonstration der Rechtsextremen am 1. Mai gescheitert war, planen Rechtsextreme wieder eine Demonstration in Hannover und zwar am 12. September. Angemeldet hatte die Demonstraiton der Landesvorsitzende der NPD, Adolf Dammann, der mit etwa 300 Teilnehmern rechnet. Ein breites Bündnis in Hannover erwägt die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Gegenveranstaltung.

Die nächste fremdenfeindliche Pleite beim Anti-Islamisierungskongress

author | 9. Mai 2009

Es war schon eine schöne Veranstaltung, die hier in Hannover durchgeführt wurde. Am Freitag, den 1. Mai haben sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen auf dem Klagesmarkt versammelt, um neben den alljährlichen Demonstrationen und Kundgebungen gegen wirtschaftliche Ausbeutung und für stärkere Arbeitnehmerrechte auch gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu kämpfen. Verschiedenste Organisationen von den Gewerkschaften, über Migrantenorganisationen, Kirchen, Stadtverwaltung, Stadtteilvertretungen, politischen Parteien, Hochschulen, (teils spontanen) Künstlervereinigungen usw. usf. nahmen am “Fest der Demokratie” teil.

Es war sehr gut, dass man nicht nur auf das Verbot oder die Einengung der Demonstration hingearbeitet hat, sondern sich inhaltlich damit auseinandergesetzt hat und durch das demonstrative Zusammensein gezeigt hat, wer “das Volk” ist und wer sich in der Minderheit befindet – ein Eigenschaft, die sich der rechte Rand – durch eine verständliche Selbst-Ghettoisierung ((verständlich ist die Ghettoisierung vor allem rückwärts: rassistisches Gedankengut kann nur dann aufrecht erhalten werden, wenn man es wie eine Monokultur pflegt)) – oftmals zuschreibt. Dass sich dabei beispielsweise lokale pro-palästinensische und pro-israelische Organisationen auf einen gemeinsamen Aufruf einigen konnten stößt Radikalen – Namen werden aus Angst vor Klagen nicht genannt – durchaus negativ auf, ist aber im Zentrum des Anliegens: Der Aufruf gegen Rassismus besitzt eine breite Konsensfähigkeit – und das ist gut so.

Ayaan Hirsi Ali in Hannover: “Gefahren des Islams”

author | 1. April 2009

Vor etwas mehr als einer Woche war Ayaan Hirsi Ali (eigentlich: Magan) in Hannover und hat in der Cumberlandschen Galerie über die “Gefahren des Islam” referiert. Meinen Kommentar zur äußerst unkritischen Berichterstattung habe ich auf der Kommentarseite der haz veröffentichen lassen.

Der folgende Bericht hat mich dann noch von einem Bekannten erreicht, der selbst bei dem Vortrag anwesend war:

Aha! Necla Kelek rechtfertigt Rassismus

author | 18. März 2009

“Hab’ ich dich erwischt”, dachte sich der Diskussionsteilnehmer mit dem bezeichnenden Namen “Aha”, als er darauf stieß, dass ich auf meiner Seite auf die Seiten der IGMG verlinke ((für diejenigen, die den Link nicht sehen, er befindet sich unten rechts zusammen mit den Links auf andere Seiten von muslimischen Vereinen und Medien, der Campus Cultur Seite, dem Link zur Holocaust-Chronologie, einem Link zu Blender und einem zur alten “Mysterious Cities of Gold”-Webseite)).

Diejenigen, die in diesem Blog gegen Kelek hetzen, unterstützen offen extremistische muslimische Organisationen. Dies gilt nicht “nur” wie bereits dargelegt für Raida Chabib.

Dies gilt auch für den Diskussionsteilnehmer Omar Abo-Namous.

Auch auf seinem Blog findet sich ein Link zu der extremistischen, verfassungsfeindlichen Milli Görüs und anderen offen verfassungsfeindlichen Organisationen.

Islamophobie und die Inhaftierung von Hicham Yezza

author | 17. März 2009

Dies ist eine Übersetzung eines Artikels von Craig Murray, den ich mit seiner Erlaubnis übersetzen durfte.

Im Mai 2008 wurde Hicham Yezza, ein Informatiker an der Nottingham Universität, in einer weithin bekannt gewordenen Anti-Terror-Razzia zusammen mit dem Studenten Rizwaan Sabir verhaftet. Sie hatten Al-Qaida-Materialien von der Internetseite des US-Verteidigungsministeriums als Teil der akademischen Ausarbeitung über Terrorismus von Sabir heruntergeladen.

Schändlicherweise wurden sie von der Nottingham-Universität der Polizei gemeldet. Der Verzicht von Britischen Universitäten auf die Idee der akademischen Unabhängigkeit ist eines der unbesungen Tragödien unserer jüngsten Geschichte. Unsere Universitäten sind zu Fließbandfabriken geworden, die eine zunehmende Anzahl an “beruflich ausgebildeten” Absolventen in einen Markt einliefern, der mit weit weniger Berufen für Hochschulabsolventen aufwarten kann, als Nachfrage vorhanden ist. Die vorhandene Forschung, die noch betrieben wird, wird nicht mehr an ihrer Auswirkung auf das menschliche Wissen, sondern lediglich an Staatskonzepten wie ökonomischen und sozialen Auswirkungen gemessen.

Diskriminierung an der Theke

author | 13. Februar 2009

Szenario: Der deutsche Muslim mit türkischem Migrationshintergrund Ali Özgürk geht zum örtlichen McDonalds und bestellt einen Hähnchen-Döner ohne Zwiebeln aber mit einem Schuss Zaziki und einer “ordentlichen” Menge scharfer Soße.

Kann aus diesem Szenario eine Diskriminierung erwachsen?

Scharia ist NICHT “islamisches Recht”

author | 21. November 2008

Langsam muss man an der Auffassungsgabe einer breiten Mehrheit der deutschen Medienschaffenden zweifeln.

Dr. Mustafa Cerić ist der Mufti Bosnien-Herzegovinas und das inzwischen in der zweiten siebenjährigen (Wahl-?)Periode. Er ist Unterzeichner der “Amman Message” “A Common Word Between Us and You” – ein signalgebendes Dokument an den Papst von einer Vielzahl muslimischer Gelehrter. Für seine Bemühung im interreligiösen Dialog soll Herr Cerić mit dem Eugen-Biser-Preis geehrt werden. In den letzten Tagen ist allerdings eine alte Diskussion losgetreten worden, die eine wissenschaftliche Veröffentlichung von ihm in der CDU-nahen Zeitschrift “European View” betrifft. Wer diese Diskussion wieder losgetreten hat ist unklar.

Barino bei Dellings Woche (WDR)

author | 20. November 2008

Erst jetzt habe ich die Sendung Dellings Woche gesehen und vor allem den Auftritt von Barino verfolgt. Ich werde versuchen, die Wortmeldung von Barino ein wenig näher zu betrachten:

Weiter unten habe ich versucht, das Interview mit ihm nieder zu schreiben, damit ich eine Grundlage habe, meine Meinung dazu zu sagen: Es ist viel Geschwurbel, durch den man sich langsam durcharbeiten muss. Am Video merkt man ganz deutlich, wann Barino der Frage ausweichen muss und wann er weiß, dass er Unsinn erzählt, es aber trotzdem durchzieht.

Fangen wir also an..

Enttäuscht, dass der Hass nicht greift?

author | 21. Oktober 2008

Dass McCain und seine hoch-erfahrene Vize-Wannabe der Hassbotschaft ihrer Anhänger und Advokaten (und Beauftragten?) gegen Muslime nicht entgegentreten möchten, heißt nicht, dass die Botschaft auch zieht. Hier ein Video von einer Veranstaltung.

Warum Barino unglaubwürdig ist

author | 30. August 2008

Habe mir gerade die WDR-Dokumentation “Koran im Kopf II – Barinos Ausstieg” angeschaut, in der es wieder um den Protagonisten einer früheren Dokumentation geht, in der Barino zuerst zum Islam konvertierte, um nun mit der neuen Sendung zum koptisch-orthodoxen Christentum zu konvertieren. Ich hätte sehr viel anzuprangern, allerdings möchte ich mit meinem ersten Beitrag zu dieser Debatte einen Emailaustausch offenlegen, den ich letztes Jahr nach der ersten Sendung mit Barino hatte. Ich hatte die WDR-Redaktion gebeten, Barino meine Emailadresse mit der Bitte um Kontakt zu geben. Sie waren dann so offen, mir seine Emailadresse zu geben.

Was sich anschloss war ein Emailaustausch, in dem ich abzuschätzen versuchte, was Barino wirklich wollte und mit welcher Argumentation er aufwartete. Ich muss zugeben, dass ich auch nachprüfen wollte, ob er wahrheitsgemäß zitiert wurde. Das hat er zu meiner Bestürzung fast alles soweit bestätigt. Hier also der Emailaustausch in Reinform. Ich habe Persönliches rausgelöscht (auch seine Emailadresse), um der Privatsphäre gerecht zu werden. Trotzdem ist der Austausch über den Monat, in dem wir diskutiert hatten erstaunlich lang geworden.

Dulden wir die Islamisierung Europas?

author | 28. August 2008

Herr Udo Ulfkotte scheint ein neues Buch geschrieben zu haben mit dem Titel “SOS Abendland – Die schleichende Islamisierung Europas”. Das Buch soll am 1.9.2008 (rechtzeitig zum Ramadanbeginn (was die Islamisierung Europas in ganz besonders erschreckender Deutlichkeit zeigt ;-) ) ) veröffentlicht werden. Die Online-”Werbefläche mit Redaktion” welt.de hat ihm netter weise genügend Werbefläche gegeben, die er zur freien Verfügung hat, während sie meinen Kommentar gelöscht haben..

Die Muslime waren’s!

author | 4. Juli 2008

Es ist sooo interessant, wie schnell Muslime als Feind- und Schuldbild herhalten. Die Geschichte geht so: Da war ein Mann (21 Jahre alt) aus dem Städtchen Hemer in der Nähe von Dortmund, der hat ein Mädchen (16 Jahre alt) über das weltumspannende Internet kennen gelernt. Sie haben sich dann getroffen und Geschlechtsverkehr betrieben. Dabei hat der Mann das Mädchen gefilmt und danach von ihr gefordert, dass sie als Prostituierte für ihn Geld verdienen geht, sonst gibt er den Film heraus und zeigt ihn u.A. ihren Eltern. Das Mädchen, das sich bereits in den Mann verliebt haben soll willigte erst einmal ein, als es noch darum ging, “nur wenig” “anschaffen” zu gehen. Das Geld hat sie mehrheitlich ihrem “Freund” ((nicht im Sinne des “Freund und Helfers”)) gegeben, der es angeblich einem Gläubiger zurückgeben musste. Nebenbei hat er sie ab und an mal geschlagen, um sie zu motivieren “gefügig” zu machen.