Neue Artikel: 26. May 2010
Neue Artikel für den 26. May 2010: Custom Feed: US modifies Pledge of Allegiance to include Jack Bauer, Animating Sintel
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Da sitzt also der Schauspieler Sacha Baron Cohen und erklärt dem Show-Host David Letterman in der US-amerikanischen Sendung “Late Show with David Letterman”, wie schwierig und gefährlich es für ihn war, an einen “echten” Terroristen heranzukommen und diesen zu interviewen. Die CIA hatten sie gefragt, genauso wie den Produzenten davon überzeugt, einen “echten” Terroristen zu nehmen, statt eines Schauspielers. Nach langer Suche soll er sich mit Ayman Abu Aita, dem mutmaßlichen Terroristen, und seinem Bodyguard an einem geheimen Ort getroffen haben. Sein eigens dafür engagierter Bodyguard soll die beiden auf Waffen durchsucht haben. Alles sehr dramatisch!
Problematisch ist nur: Weder ist Ayman Abu Aita ein Terrorist, noch war er schwer zu finden – er besitzt einen Lebensmittelladen und seine Telefonnummer ist im örtlichen Verzeichnis auffindbar, zwei Anrufe reichten dem Team von Sky News, um ihn zu finden – und vor allem trafen sie sich an einem sehr öffentlichen Ort, nämlich im “Everest Hotel” in der Nähe von Betlehem nur wenige Meter von einem israelischen Checkpoint entfernt, wo die Film-Crew von Bruno eine Etage des Hotels gemietet hatte. Er ist öfters unterwegs – auch im Ausland. Zudem ist Aita – anders als der Film Bruno offenbar glauben macht – nicht Muslim, sondern Christ.
Ich weiß. In letzter Zeit sind es recht viele Filme auf diesem Blog gewesen. Ich mag es eigentlich auch nicht, allerdings denke ich doch, dass dieser noch Platz finden muss.
Der Dokumentarfilm “Das Herz von Jenin” wird ab heute und bis zum Dienstag, den 12.5. jeweils abends im Kino im Künstlerhaus in Hannover vorgeführt. Der Film erzählt die Geschichte des palästinensischen Vaters Ismael Khatib, dessen Sohn Ahmed von israelischen Soldaten getötet wird. Ismael entscheidet sich dafür, die Organe seines Kindes zu spenden – und zwar an israelische Kinder. Zwei Jahre später wird er von einem Kamerateam bei seinem Besuch der Kinder begleitet, die diese Erfahrung für uns aufnehmen.
Der Film läuft noch bis zum Dienstag, den 12.5. einschließlich um 20.15.
Dies ist ein Kurzfilm von einem der Animateure des Kino-Films “Waltz with Bashir”. Der Kurzfilm nennt sich “Closed Zone” und hat eine eigene dreisprachige Internetseite mit weitergehenden Informationen und Beweggründen. Auftraggeber für den Kurzfilm ist die Organisation “Gisha”, die sich für das Recht auf freie Bewegung der Palästinenser vor allem im Gaza-Streifen einsetzt.
Habe mir gerade die WDR-Dokumentation “Koran im Kopf II – Barinos Ausstieg” angeschaut, in der es wieder um den Protagonisten einer früheren Dokumentation geht, in der Barino zuerst zum Islam konvertierte, um nun mit der neuen Sendung zum koptisch-orthodoxen Christentum zu konvertieren. Ich hätte sehr viel anzuprangern, allerdings möchte ich mit meinem ersten Beitrag zu dieser Debatte einen Emailaustausch offenlegen, den ich letztes Jahr nach der ersten Sendung mit Barino hatte. Ich hatte die WDR-Redaktion gebeten, Barino meine Emailadresse mit der Bitte um Kontakt zu geben. Sie waren dann so offen, mir seine Emailadresse zu geben.
Was sich anschloss war ein Emailaustausch, in dem ich abzuschätzen versuchte, was Barino wirklich wollte und mit welcher Argumentation er aufwartete. Ich muss zugeben, dass ich auch nachprüfen wollte, ob er wahrheitsgemäß zitiert wurde. Das hat er zu meiner Bestürzung fast alles soweit bestätigt. Hier also der Emailaustausch in Reinform. Ich habe Persönliches rausgelöscht (auch seine Emailadresse), um der Privatsphäre gerecht zu werden. Trotzdem ist der Austausch über den Monat, in dem wir diskutiert hatten erstaunlich lang geworden.
Es ist schon erstaunlich, zu welchem Schluß der SWR-Korrespondent Peter Heilbrunner kommt, als er die Veröffentlichung des Films “Fitna” von Geert Wilders einzuschätzen versucht:
Und was lehrt uns das? Wir müssen gelassener werden im Umgang mit Islam-Kritik. Meinungsfreiheit ist eine der größten Errungenschaften der freien Welt und die sollten wir nicht übervorsichtig opfern aus Angst vor erbosten Reaktionen. Mit Selbstzensur jedenfalls stellen wir das Licht unser westlichen Tradition unter den Scheffel – einen Dialog der Kulturen muss man offen führen können und ohne vorauseilenden Gehorsam.
Dabei hat er bei der Analyse schon die richtigen Stichwörter genannt, nur der Schluß passt einfach nicht dazu! Er fängt an, indem er diagnostiziert, der Inhalt des Films gerate “nach dem Wirbel im Vorfeld” in die Nebensächlichkeit. Der Film sei unter “normalen Umständen” aus unterschiedlichen Gründen keiner Erwähnung wert..
Der Trailer für den zweiten open source Film aus dem Hause der Blender Foundation wurde heute veröffentlicht [via]. Die Grafik stimmt meines Erachtens, die Charakteranimation auch. Hoffentlich ist es auch eine spannende Geschichte!
Auf Rory Bremner bin ich schon früher aufmerksam geworden, vor allem im Zusammenhang mit der Sendung “Between/beneath and beyond Iraq and a hard place”. Erst jetzt habe ich mich dazu durchgerungen, seine Videos aufzusuchen. Er hat eine besondere Art des britischen Humors geprägt.. Hier ist eine Auswahl:
Kein Kommentar!
Entwickelt wurde dieser Kurzfilm im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Ulm. Die Entwickler sind Ozan Halici und Jürgen Mayer. Ich hab sie noch per Email gefragt, welche Programme für die Erstellung des Films gebraucht wurden.. Ich hoffe, Blender war dazwischen..
In einem sehr unterhaltsamen und gleichzeitig informativen Lehrfilm mit dem Titel “Unsere Freiheit stirbt ganz langsam” werden einige der besten Argumente gegen die zunehmende Überwachung dargestellt. Ich habe davon ein mirror erstellt, das sich hier findet:
Paul und die schöne neue Welt der Überwachung
Erstellt wurde der interaktive Film von Johannes Widmer im Rahmen einer Bachelor-Abschlussarbeit. Mehr kann man auf gulli.com nachlesen. Anschauen lohnt sich. Falls der Mirror nicht funktionieren sollte, kann man auch die anderen Mirrors auf yigg.de ausprobieren.

Zu Anfang des Irakkriegs hat sich die US-Administration eine neue Art der medialen Kriegsführung ausgedacht, die darin besteht, Journalisten in die Armee einzubetten. Für die Reporter ist das die denkbar beste Möglichkeit zeitnah und vor allem relativ ungefährlich an brisante Informationen heranzukommen und sie dem gierigen Volk zuhause zu präsentieren.
Neben der Berichterstattung über den anhaltenden Krieg ist die Befragung einzelner Soldaten sicherlich ein Element des Medienwirkens gewesen, der Zuschauer angelockt hat – schließlich will sich jeder mit den Soldaten an der Front solidarisieren, wenn nicht gar identifizieren.
“Death of a president” ((Der Tod eines Präsidenten)) beschreibt im Rückblick aus dem Jahr 2008 die Umstände um den Tod des US-Präsidenten George Walker Bush. Dieser soll im Oktober 2007 nach einem Vortrag im Sheraton-Hotel zum Thema “A brighter Futur For America”. In bester Dokumentarfilmmanier werden verschiedene Zeitzeugen zum Tathergang und den sich darauf anschliessenden Analysen befragt. Dabei ist der Erzählfluss reibungslos und man gewinnt als Zuschauer schnell den Eindruck, dass hier eine wahre Geschichte wiedergegeben wird.