Posts tagged: Besatzung

Noch ein Grund, den Goldstone-Bericht zu lesen

author | 7. Juli 2010

Die Zeitung “The Independent” enthält einen Bericht von Catrina Stewart und David Usborne, in der es heißt, dass 42% der von Israel besetzten palästinensischen Westbank inzwischen von Siedlerstädten, -dörfern sowie deren Infrastruktur genutzt wird.

Jewish settlers, who claim a divine right to the whole of Israel, now control more than 42 per cent of the occupied West Bank, representing a powerful obstacle to the creation of a Palestinian state, a new report has revealed.

CDU Kaltenweide. Politische Korrektheit, anyone?

author | 13. Oktober 2009

HAZ: CDU distanziert sich von Seite

Der CDU-Stadtverband bezieht deutlich Stellung zu dem Internetauftritt, den bis vor Kurzem der Kaltenweider Ortsverband ins weltweite Netz gestellt hat, bis Seiten auf Drängen des CDU-Kreisverbandes gelöscht wurden.

Welche Seiten wurden wohl der CDU zu peinlich??

Israelische Soldaten und Palästinensische Organe

author | 28. August 2009

Zu wenig Zeit, um näher darauf einzugehen. Deshalb drei Artikel:

The people who peddle the recent Swedish bull don’t see the terrain of the battle over public opinion. They think they can win by playing the game Israel wants them to play, the trading of unsubstantiated claims. The name of this strategy is shooting yourself in the foot.

Wer profitiert von israelischer Besatzung?

author | 14. August 2009

Die Seite “Who Profits” setzt sich mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen rund um die israelische Besatzung des Westjordanlands auseinander. Ein Video hat nun TheRealNews veröffentlicht, das einige Beispiele von kommerzieller Verflechtung mit illegitim Besatzungspraktiken aber auch einige Erfolge der Boykott-Aufrufe aufzeigt. Sehr empfehlenswert!

via

Israels Eskalation im Gaza-Streifen und dem Westjordanland

author | 2. August 2009

Davon werden wir nichts hören. Wann wir wieder von den Palästinensern hören werden, ist wenn sie wieder anfangen sollten Raketen auf Israel zu schießen. Das Nachfolgende ist nur eine schnelle Auswahl an alltäglichen Erfahrungen, die Palästinenser sowohl im Westjordanland, als auch im Gaza-Streifen erdulden müssen, währen die Weltgemeinschaft mit der rassistischen israelischen Regierung verhandelt. Wie immer bieten die wöchentlichen Berichte des “Palestinian Centre for Human Rights” detailliertere Informationen.

Interview gone bad – Wenn Palästinenser undankbar werden…

author | 16. Juni 2009

Der Moderator im Deutschland Radio Interview an die palästinensische Tourismusministerin Khouloud Daibes gewandt:

Frau Daibes, warum dieser emotional-schroffe Ablehnung? Warum zählt für sie nicht diese Geste: Zwei freie Völker Seite an Seite – so eine Vision aus dem Munde von Benyamin Netanjahu, das wäre doch vor Wochen, vor Monaten noch undenkbar gewesen. Warum zählt nicht allein diese Geste und den Rest dieser Punkte, die sie angesprochen haben – die Siedlerfrage, das Flüchtlingsproblem – kann doch dann Gegenstand von Verhandlungen sein..

Die Befragte hatte kurz davor sehr sachlich dargelegt, warum die palästinensische Seite von der Rede Benyamin Netanjahus nicht gerade begeistert war. …

Dialog ist wenn nur ich reden darf

author | 13. Mai 2009

In einem Treffen, das dem Dialog gewidmet war, hat dieser Eingriff eine direkte Negation dessen dargestellt, was ein Dialog sein soll. Wir hoffen, dass solch ein Vorfall die Mission des Papstes nicht beschädigen wird, die auf die Förderung des Friedens und des interreligiösen Dialogs angelegt ist, wie er bei seiner Pilgerreise bei vielen Gelegenheiten bekräftigt hat. Wir hoffen, dass dieser interreligiöse Dialog im Heiligen Land nicht durch diesen Vorfall kompromittiert wird.

Was war passiert? Gab es einen Anschlagsversuch auf den Papst? Auf die Versammlung?

A senior Palestinian Muslim cleric fiercely denounced Israeli policy in Jerusalem in the presence of Pope Benedict on Monday and appealed to the pope to help end what he called the “crimes” of the Jewish state.

Besatzungsalltag

author | 13. April 2009

Das ist Besatzung!

Tulkarem – Ma’an – Israelische Soldaten stürmten am Sonntag in die nördliche Westbankstadt Tulkarem mit drei Wagen, während sie Schüsse und Tränengas abfeuerten. Sie belagerten ein Café und zwangen alle darin, sich auf den Boden zu legen.

Laut Zeugen bestand die Mission der Soldaten darin, eine Wasserpfeife vom Café zu kaufen.

Das Westjordanland und der Gaza-Streifen – Enklave und Hoffnungslos

author | 5. Februar 2009

Zum Ende dieses anstrengenden Tages möchte ich noch zwei Reportagen im Deutschland Radio verlinken, die es wert sind:

“Wir haben keine Hoffnung mehr!” von Clemens Verenkotte:

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Leben in der Enklave von Anne Françoise Weber:

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Ivesa Lübben – Warum der Waffenstillstand scheitern musste

author | 21. Januar 2009

Der folgende Artikel ist von der Politologin Ivesa Lübben und basiert auf einer fundierten politikwissenschaftlichen Recherche der Ereignisse und Hintergründe, die zum Gaza-Krieg führten – ein Diskussionsbeitrag, der nachdrücklich zum Lesen empfohlen wird. Der Text ist in mehrere Seiten unterteilt, kann aber auch auf einer Seite betrachtet werden.

Im ersten Abschnitt wird die Dämonisierung der Hamas untersucht, dann wird auf die Frage der Verantwortung für den Raketenbeschuss eingegangen. Frau Lübben beschreibt dann grob die Lage im Gaza-Streifen unter der Blockade. Kernpunkt des Aufsatzes ist Aufzählung die Vergehen des Waffenstillstands und warum dieser zum Scheitern verurteilt war, um dann auf die tatsächlichen Ereignisse seit der Verkündung des Waffenstillstands detailliert einzugehen. Besondere Aufmerksamkeit kommt dem ‘Zwischenfall’ am 5. November 2008 zu. Schließlich endet der Artikel in der generellen Fragestellung sowohl nach der Bereitschaft der Hamas zur Friedensschließung, wie auch nach den Konsequenzen des Gaza-Kriegs für den nahen Osten.

Unterstützung für Friedensaktivisten in Israel

author | 18. Dezember 2008

Kriegsdienstverweigerung ist vielerorts problematisch, aber in Israel, wo ein Kriegsdienstleistender fast unabdingbar an Verbrechen teilnehmen muss, ist eine Freiheitsstrafe damit verbunden, wenn man sich dem verweigert. Umso mutiger ist es also, wenn junge Menschen sich bewusst entscheiden, nicht bei der Besatzung mitzumachen.

Die US-amerikanische Organisation Jewish Voice for Peace möchte diese jungen Israelis unterstützen und sammelt dazu bis morgen Unterschriften der Unterstützung, die sie dann dem israelischen Verteidigungsminister überreichen wollen. Unter december18th.org kann man das Ünterstützerformular ausfüllen.

Geschichte Afghanistans vor dem 11. September 2001

author | 7. Juli 2008

Der folgende Text ist die Grundlage für einen sehr informativen Vortrag, der am 3. Juli von Herrn B. El-Mogaddedi in der Leibniz Universität Hannover gehalten wurde. Der ursprüngliche Titel des Vortrags war “Ein Abriss über die jüngste Geschichte Afghanistans”. Für denjenigen, der die politischen Zusammenhänge in Afghanistan zu verstehen sucht, ist ein solcher Abriss unersetzlich! Natürlich war im Vortrag viel mehr als in der geschriebenen Version..

Afghanistan ist durch die jüngsten Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene wieder in das Licht der medialen und damit auch der allgemeinen Öffentlichkeit gerückt worden. Das plötzliche Interesse gründet sich bedauerlicherweise nicht in den eigentlichen Problemen, mit denen die Zivilbevölkerung Afghanistans seit über 20 Jahren kämpft. Nicht der Terrorismus hat die Menschen Afghanistans an den Rand des körperlichen Zusammenbruchs getrieben: Nein, es sind Jahre der Besatzung und des damit zusammenhängenden Bürgerkrieges, die Tod, Krankheit, Elend und Vertreibung über die Menschen dieses mittelasiatischen Landes gebracht haben. Diese Zustände hätten Afghanistan seit 1992 schon mehrfach auf die Tagesordnung der internationalen Weltpolitik setzen müssen.

Filistina 2008 in Hannover

author | 10. Juni 2008

Gestern ist der Hauptteil der Filistina 2008 in Hannover zu Ende gegangen. Ich konnte nur an zwei Tagen dabei sein, hätte aber gerne an mehr Veranstaltungen teilgenommen. Ich möchte hier einige Gedanken festhalten, um vielleicht später darauf zurückzukommen.

Warum tötest du, Zaid? – erste Eindrücke

author | 25. März 2008

Nachdem Kathrin nun das Buch durchgelesen hat und eine Rezension soweit abgearbeitet hat, darf ich mir das Buch “Warum tötest du, Zaid” von Jürgen Todenhöfer schnappen und habe die ersten paar Seiten gelesen. Noch bin ich mitten in der Geschichte vom jungen Iraker Zaid und wie ihn Herr Todenhöfer im Irak trifft und zum Interviewtwerden bewegt.

Der junge Zaid ist Widerstandskämpfer im Irak – und nicht Terrorist! Diese Unterscheidung ist eigentlich trivial, denn bei einer Besatzung wird es immer Freiheitskämpfer geben und daneben gibt es heutzutage politisch gesondert motivierte Terroristen, die im Falle des Iraks sogar zum größten Teil aus dem Ausland kommen. Es ist trotzdem beruhigend, dass der Author auch diesen Aspekt nicht unerwähnt lässt, da sich bei einigen Zeitgenossen der Eindruck erhärtet hat ((auf der Grundlage der gängigen Berichterstattung)), dass alle Gegner der US-Politik per se Terroristen sind.

The rape of Sabrine

author | 6. März 2007

Kein Kommentar!

As I write this, Oprah is on Channel 4 (one of the MBC channels we get on Nilesat), showing Americans how to get out of debt. Her guest speaker is telling a studio full of American women who seem to have over-shopped that they could probably do with fewer designer products. As they talk about increasing incomes and fortunes, Sabrine Al-Janabi, a young Iraqi woman, is on Al Jazeera telling how Iraqi security forces abducted her from her home and raped her. You can only see her eyes, her voice is hoarse and it keeps breaking as she speaks. In the end she tells the reporter that she can’t talk about it anymore and she covers her eyes with shame.