Dialogdefizite und der Moslem als solcher
Peinlich: Abt Notker Wolf, ranghöchster Repräsentant des Benediktinerorden präsentiert seine ganze Bandbreite an Dialogerfahrung, denn
Erst wenn die Menschen unterschiedlichen Glaubens an der Basis anfangen, miteinander zu leben, wird sich etwas bewegen. Es nützt überhaupt nichts, wenn Theologen diesen Dialog führen, der doch aber an den Menschen völlig vorbeigeht.
Es nützt nichts, deshalb muss Herr Wolf das auch nicht machen! Sich dazu aber äußern, wie “der Moslem” ist, mit dem er den Dialog nicht selbst zu pflegen braucht, das möchte er sich dann doch nicht nehmen lassen:
Wenn ich an den Durchschnittsmoslem denke, für den ist Politik und Religion dasselbe. Und das zu trennen, wie wir es tun, ist für ihn Blasphemie. Der Islam ist getrieben von dem Willen, sich durchzusetzen.
